TELEHILFE

Wichtige Information

Sie leben allein in Ihrer Wohnung? Oder haben Sie allein stehende Verwandte oder Freunde? Dann geben Sie diese Informationen bitte weiter.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was geschieht, wenn Sie plötzlich in Ihrer Wohnung einen Unfall erleiden oder eine Krankheit auftritt? Wie holen Sie Hilfe, wenn Sie nicht aufstehen können, vielleicht sogar durch einen Schlaganfall nicht sprechen können?

Wir wollen Ihnen keine Angst machen, aber in eine solche Situation kann man durchaus geraten. Es ist sicher äußerst unangenehm, wenn man dringend Hilfe braucht und sich nicht bemerkbar machen kann, vielleicht noch unter großen Schmerzen.

Was kann man tun, um dies zu verhindern? Die Wohnungsunternehmen unserer Region haben sich hierzu Gedanken gemacht. Wir möchten, dass sich unsere Mieter auch im Alter und bei Krankheit sicher fühlen und so lange wie möglich in ihrer Wohnung bleiben können. Hierzu haben wir den Verein „Selbstbestimmtes Wohnen“ e.V. gegründet.

Dieser Verein betreibt ein Hausnotrufsystem, die TELEHILFE. Die Telehilfe funktioniert so: In der Wohnung wird ein Notrufapparat an das normale Telefonnetz angeschlossen. Zu diesem Apparat gehört ein kleiner Funksender in Form eines Armbands oder einer Kette, die der Mieter in der Wohnung ständig bei sich trägt. Benötigt der Mieter durch einen Unfall (z.B. Sturz) oder eine plötzliche Krankheit schnelle Hilfe, so braucht er nur auf den Knopf des Funksenders zu drücken. Sofort stellt dann das Notrufgerät automatisch eine Verbindung zur Zentrale der Telehilfe her, die rund um die Uhr besetzt ist. Hier sind alle wichtigen Daten des Mieters gespeichert und die Mitarbeiterin sieht sofort auf ihrem Computer-Bildschirm den Namen und die Anschrift des Mieters sowie wichtige Besonderheiten wie Krankheiten (z.B. Diabetes), regelmäßige Medikamenteneinnahmen, zu benachrichtigende Personen mit Telefonnummern (Kinder, Nachbarn, Verwandte, Freunde). Die Notrufzentrale spricht den Mieter über einen Lautsprecher an, der im Notrufgerät eingebaut und in der ganzen Wohnung zu hören ist. Antwortet der Mieter, werden die weiteren Maßnahmen mit ihm abgesprochen. Kann der Mieter nicht mehr antworten, werden zunächst die Vertrauenspersonen benachrichtigt, die der Mieter zuvor angegeben hat. Sind diese nicht in der Nähe oder nicht erreichbar, wird sofort der Rettungsdienst benachrichtigt. Dem Notarzt werden dabei gleich wichtige medizinische Besonderheiten wie Krankheiten und regelmäßig einzunehmende Medikamente mitgeteilt, so dass er sich schon vor seinem Eintreffen darauf einstellen und Vorkehrungen treffen kann.

Die Telehilfe ist schon einige Jahre im Einsatz und hat schon Menschenleben gerettet. Wir empfehlen insbesondere älteren und gesundheitlich beeinträchtigten allein stehenden Mietern, diese Möglichkeit für die Hilfe in Notfällen zu nutzen. Um die Telehilfe in Anspruch zu nehmen, muss man nicht Mieter der Wohnungsbaugesellschaft Loburg sein und nicht in unserer Region wohnen. Gern informieren wir auch Bürger außerhalb unserer Mieterschaft. Ein wichtige Hinweis zum Schluss: Die Wohnungsbaugesellschaft Loburg mbH erhält keine Provisionen oder andere Entgelte hierfür, die Telehilfe wird gemeinnützig organisiert.

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich an uns. Gern informieren wir Sie näher.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Köhler, Wohnungsbaugesellschaft Loburg mbH

Wohnungsbaugesellschaft Loburg mbH
Bahnhofstraße 12, 39279 Loburg
Tel.: 039 245/944 16 Fax: 039 245/944 44

E-Mail: info@wobau-loburg.de

www.telehilfe-sbk.de
info@telefilfe.sbk.de
Tel.: 039 28 / 425 306

 

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